Der 24. Februar war ein eisig kalter Tag. Trotzdem haben an dieser Tour die Ulrike Wiese, Heiderose Detsch, Ursula Klein├Âder, Ulf Ebener, Konni R├Âmer und ich selbst als Organisator teilgenommen. Wir hatten uns das Thema

„Schwarzwei├č“

vorgenommen. Die Kamera zeichnet nat├╝rlich erst mal alles in Farbe auf und erst bei der Nachbearbeitung m├╝ssen wir uns entscheiden, ob wir eine Umwandlung nach schwarzwei├č machen oder nicht. Im April werde ich hierzu einen kleinen Workshop machen, bei dem wir ├╝ber dieses Thema intensiver diskutieren werden. Aber was ich hier bereits von den Teilnehmern bekommen habe, zeigt, wie gut der Umgang damit bereits klappt.

F├╝r mich selbst und f├╝r die Ursula stand diese Tour aber noch unter einem v├Âllig anderem Motto. Wie ich in der Ank├╝ndigung schon geschrieben hatte, ist die Ursula hier vor mehr als 60 Jahren bei ihrer Gro├čmutter in der Austra├če aufgewachsen und auch hier in die Schule gegangen (Prei├čler). Auch ich habe hier die Berufsschule 2 besucht mit der Ausbildung zum Stahlformenbauer und sp├Ąter noch die Berufsaufbauschule im gleichen Schulhaus. Und wir haben auch vor 45 Jahren in der Dreieinigkeitskirche geheiratet.

Dass f├╝r uns diese Tour sehr viele Erinnerungen zur├╝ck gerufen hat ist fast selbstverst├Ąndlich. So sind wir den alten Schulweg abgelaufen, den Ursula t├Ąglich gemacht hat von der Prei├člerstra├če ├╝ber St. Anton (die sie bis heute nie betreten hatte, nun schon), weiter mit einer Abk├╝rzung ├╝ber den Kirchenplatz von St. Anton (nur wenige Meter k├╝rzer, aber f├╝r ein Kind doch viel), dann weiter zur Austa├če 114. Dann sind da auch noch all die L├Ąden, wo sie fast t├Ąglich eingekauft hat: die Lebensmittel im Tante Emma Laden der Frau Lutz, wo heute nur noch Zeitungspapier von innen aufgeklebt ist, oder der Schreibwarenladen von Max Beisswanger, der heute Gencebay Kiosk hei├čt, oder die Metzgerei von Thomas D├╝rsch, bei der das Schaufenster mit roten Boxen zugestellt ist.

Nat├╝rlich haben wir nicht vers├Ąumt auch die „Au 114“ von innen zu inspizieren und den Hinterhof, wo das K├╝chen- und die Toilettenfenster zu sehen sind. Aber den heutigen Bewohnern haben wir dann doch keinen Besuch abgestattet. Die Zeiten haben sich ge├Ąndert. Das Viertel ist offensichtlich fest in t├╝rkischer Hand.

Unsere Bilder haben wir in Farbe gelassen, auch wenn das Thema schwarzwei├č war. Die Bilder sollen ja irgendwann als Grundlage f├╝r den Workshop genommen werden, aber mit dem experimentieren habe ich nat├╝rlich schon begonnen.

Bilder von Ulf Ebener

Bilder von Konni R├Âmer

Bilder von Ulrike Wiese

Bilder von Ursula┬áKlein├Âder

Bilder von Wilhelm Klein├Âder

Bilder von Heiderose Detsch

Fototour Gostenhof
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