Fototour Industriemuseum Lauf

Neben Elke und Heiderose, hat sich diesmal neu der Ernst Neumeier unserem kleinen Team angeschlossen. Weil die Bahn nur eingeschränkt gefahren ist, haben wir uns für die Anfahrt mit dem Auto entschieden. Auf dem Nachmittagsprogram vom Industriemuseum standen drei Vorführungen, die alle von Herrn Janson gemacht wurden:

  • Schmiedevorführung
  • Besichtigung und Erklärung der alten Mühle
  • Dampfmaschinenvorführung

Bei der Dampfmaschinenvorführung musste ich gleich zu Beginn herzlich lachen, als Herr Janson sagte, dass die Dampfmaschine nicht wie üblich mit Dampf angetrieben wird, sondern über einen Elektromotor. Die Erklärung war natürlich schnell klar. Man kann hier und heute im Museum nicht auch noch einen Dampfkessel betreiben wie in einem Großkraftwerk. Also alles in Ordnung unter diesen Umständen.

Mit diesen Themen und das im Umfeld des Museums war unser fotografisches Thema der Tour genau passend gewählt:

„Kontraste“

Davon gibt es eine Vielzahl auf den Bildern zu erkennen und es ist eben nicht nur der klassische „hell/dunkel-Kontrast“, sondern vieles mehr: hart/weich, flüssig/fest, Licht/Schatten, groß/klein usw. um nur einige zu nennen, die mir ein erster Blick in die Galerie zeigt. Möge der Betrachter sich ebenfalls mal umsehen, was noch geboten wird.

Der Ernst war als erster vor Ort und hat mit dem Schmiedemeister bereits geklärt, wo denn fürs fotografieren der beste Platz wäre. Das hat dann auch bestens für ihn gepasst, als der glühende Nagel unter dem Presslufthammer in Form gebracht wurde. Ich hatte unseren Schmied leider nur von hinten sehen können, weil ich anderswo in der großen Gruppe der Besucher eingeklemmt war. Aber es gab ja trotzdem noch genug zu fotografieren in dieser alten Schmiede.

Hier sind nun unsere Ergebnisse des Nachmittags im Industriemuseum Lauf.

Bilder von Heiderose Detsch

Bilder von Ernst Neumeier

Bilder von Elke Bertram

Bilder von Wilhelm Kleinöder

Mit meinen Bildern habe ich hier in zweifacher Weise experimentiert. Was offensichtlich ist, ist die Umwandlung in Schwarz-weiß (diesmal über die NIK-Filter Analog Efex). Aber mehr als die Hälfte der Bilder habe ich bereits bei der Aufnahme in ungewöhnlicher Weise fotografiert, nämlich mit ISO-Werten von 16 000. Das ist der höchste Wert, den ich an meiner Kamera (Sony alpha 77) einstellen kann. Ich habe das bewusst so gemacht um das Rauschverhalten des Kamerasensors kennen zu lernen und damit auch in Zukunft weiter zu experimentieren.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Bevor ich Deinen Text las, dachte ich, Du habest 2 Bilder übereinander gelegt. Oder auch stark vignettiert. An sich hohe ISO habe ich nie im Leben gedacht. Interessant und ungewöhnlich! Toll!!

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